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Di

17

Nov

2009

9 Stunden Training im Burnout

Am Samstag gab es im Burnout richtig Kleinholz. Der amtierende Meister im Aufarbeiten war vor Ort und hat dem unbedarften Publikum gezeigt, wo Barthel den Most holt.

 

Außerdem waren Martin, Nico und ich vor Ort und haben ordentlich die Autos fliegen lassen.

Da der Team-Bus anderweitig benötigt wurde, haben wir alles in Team-Coupe gequetscht. Ich hatte extra meine Ausrüstung von der HotBodies Tasche in die Graupner-Tasche transferiert, da diese flacher ist. Die GM-Tasche hat zwar den Nachteil, dass man die Reifen vom Tourenwagen montieren muss aber dafür habe ich TA05, F103RX, F103GT inklusive Ersatzteile und Reifensätze, Ladegerät, Montageständer und Kleinkram rein bekommen. Funke und Werkzeug würden mit gutem Willen auch noch rein passen.

 

Ich nehme jetzt einfach das Resumee des Vergleiches Burnout und Augsburg vorweg:

Im Burnout ist die Atmosphäre angenehmer und es macht auch Spaß bei Musik zu fahren. Der hohe Schmiermittelanteil macht das ganze zu einer ziemlichen Sauerei. Da sind die ganzen Fusseln in Augsburg das wesentlich geringere Übel. Die Strecke in Augsburg ist allerdings wesentlich materialschonender. Es gibt keine Banden aber große Auslaufzonen. Und auch die Banden können den Autos kaum etwas anhaben. Im Burnout geht dann doch das eine oder andere Teil kaputt. Achja, in Augsburg herrscht auch Rauchverbot, so dass die Luft besser ist.

 

Ich hatte vor einiger Zeit schon angedeutet, dass ich ein neues Auto habe. Es handelt sich um einen F103GT. Ich habe aber keinen Baukasten erworben, sondern den Wagen aus Tuningteilen zusammen gebaut.
Ich wollte den Wagen mit Moosis fahren. Dazu hatte ich mir einen Satz VTEC 30mm gekauft, damit das Heck auch auf dicken Walzen läuft. Leider habe ich mir die Bodenfreiheit nicht angeschaut und die Moosis schleifen lassen. Jetzt liegt der F103GT so tief, dass die Halterungen in den Kurven aufsetzen. Als Folge ist diese nicht fahrbar, da er sich überschlägt.

Ich habe dann Gummireifen aufgezogen und die Bodenfreiheit auf 5-6mm eingestellt. Nun ließ er sich gut bewegen, doch leider bemerkte ich, dass das rechte Hinterrad eierte. Die Alu-Hinterachse hat sich verzogen. Das selbe Schicksal hatte die Kohlefaser-Hinterachse auch ereilt. Da gibt es nur eines: die seelenlose Stahl-Hinterachse aus dem Baukasten. Da eiert nichts. Kunststück bei der massiven Ausführung.

Da ich mein Hauptzahnrad und Motorritzel nicht ruinieren wollte, habe ich das Fahren mit dem F103GT eingestellt.

 

Also den TA05 ausgepackt und mit Martin und Nico um die Strecke bebrochen. Leider haben wir es den ganzen Tag nicht richtig geschafft, zusammen einen Akku leer zu fahren.

Nachdem Nico sich an die Strecke gewöhnt hatte, ging es eigentlich ganz gut bei ihm. An seinem Xray hat er keinerlei Änderungen vorgenommen. Leider knallte ihm jemand in die Seite und traf genau den Servo. Als folge brachen die Haltelaschen auf der einen Seite ab. Aber mit etwas Kleben und vielem Pusten, ging es nachher wieder. Wird Thunder Tiger wohl ein Ersatzgehäuse verkaufen.

Bei Martin war irgendwie der Teileteufel am Werk. So gingen bei ihm diverse Teile zu Bruch. Es liegen keine offiziellen Zahlen vor aber aus gut unterrichteten Kreisen war zu hören, dass die Ersatzteilkosten locker einen Besuch in Augsburg finanziert hätten.

Außer bei der verbogenen F103GT Hinterachse hatte ich nichts zu beklagen. Aufgrund der wechselnden Haftungsverhältnisse hat es meinen TA05 mehrmals geschmissen, wenn ich es zu heftig trieb. Einmal knallte das eine Hinterrate sehr heftig in die Bande. Ich konnte aber keine Beschädigung feststellen.

 

Und nun noch ein kleiner Bericht aus dem Chemielabor von CS-Electronic:

Das Tire Clean Fix benutze ich schon seit längerem und bin sehr zufrieden damit. Im Vergleich zum Bremsenreiniger ist es (fast) geruchslos und reinigt den Reifen wirklich. Da sieht man mal, was noch alles auf dem Reifen ist, auch wenn dieser mit Bremsenreiniger gereinigt wurde. Solltet ihr auf jeden Fall mal ausprobieren!

Nico hatte das Haftmittel CG Competition dabei gehabt. Dieses soll bei hohem Haftungsniveau eine gleichmäßige Haftung sicherstellen. Ich durfte das Haftmittel auch probieren und hatte den Eindruck, dass dies auch stimmt. Das High Grip Haftmittel liefert im Burnout schon zu viel Haftung die zum Laufende auch abnimmt. Kann man auf Teppichstrecken mit viel Haftung ruhig mal ausprobieren.

 

Jetzt noch ein paar Bilder für euch. Fotografiert hat diesmal Martin, da ich glatt meine Kamera vergessen hatte.

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